18.02.2026
Abschlussveranstaltung Mentoring4Female in der Ökonomie am Kloster Bentlage in Rheine
Bei bestem Sommerwetter fand am Dienstag die feierliche Abschlussveranstaltung des Mentoringprogramms Mentoring4Female im historischen Ambiente der Ökonomie am Kloster Bentlage in Rheine statt. Im Mittelpunkt standen rund 17 Tandems aus Mentor:innen und Mentees, die das Programm erfolgreich durchlaufen haben. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Zertifikate überreicht – ein sichtbares Zeichen für das Engagement, das gegenseitige Lernen und das persönliche Wachstum der Teilnehmenden.
Nach der Eröffnung durch Astrid Laudage, die uns im gesamten Mentoringprozess als Prozessbegleiterin und Moderatorin zur Seite stand, richtete Birgitt Overesch, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Rheine, ihre Grußworte an das Publikum. Dabei schlug sie auch einen persönlichen Bogen zum Thema: Sie selbst habe in ihrer Karriere durch Mentoringprogramme wertvolle Impulse erhalten – insbesondere den hierarchiefreien, vertrauensvollen Austausch habe sie als besonders gewinnbringend in Erinnerung.
Im anschließenden Blitzlicht mit den Organisatorinnen Gaby Beckmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine und Claudia von Diepenbroick-Grüter, Projektleiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Münsterland (getragen von der Handwerkskammer Münster), wurde die Bedeutung von Kooperationen hervorgehoben – gerade dann, wenn neue Ideen Gestalt annehmen sollen. Programme wie Mentoring4Female leisten dabei einen wichtigen Beitrag zur Stärkung weiblicher Fach- und Führungskräfte und fördern deren Sichtbarkeit in der Arbeitswelt. Davon profitieren auch Wirtschaftszweige.
Ein fachlicher Höhepunkt der Veranstaltung war der Impulsvortrag von Wiebke Gehrke, selbst Führungskraft, Mentorin und Mitinitiatorin des Programms. Sie sprach über lösungsorientierte Führung und betonte mit dem Zitat des amerikanischen Therapeuten Steve de Shazer – „Reden über Probleme lässt die Probleme wachsen, reden über Lösungen lässt die Lösungen wachsen“ – damit lieferte sie einen eindrucksvollen Denkanstoß. Gehrke gewährte zudem authentische Einblicke in ihren eigenen Führungsalltag und zeigte auf, wie Mentoring zur nachhaltigen Entwicklung beitragen kann.
Besonders bewegend waren die Interviews mit den Mentor:innen und Mentees, in denen deutlich wurde, wie bereichernd die gemeinsame Zeit für beide Seiten war. Eine Mentee berichtete beispielsweise, wie ihre Mentorin ihr Mut machte, wenige Monate nach der Geburt ihrer Tochter selbstbewusst in den Beruf zurückzukehren. Eine Mentorin, die erstmals an einem solchen Programm teilnahm, hob hervor, wie sehr sie selbst durch den fachlichen Austausch und das Reflektieren eigener Erfahrungen profitieren konnte.
Unser Fazit: Wir sind stolz, so ein Programm für die Wirtschaft und die Frauen in Rheine auf die Beine gestellt zu haben, sodass es am 13.11.2025 mit der Informationsveranstaltung in die zweite Runde des Mentoring4Female gehen wird. Wir werden als ideeller Partner dabei sein.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, die das Mentoring mit Leben und Engagement gefüllt haben. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Projektpartnern: der EWG Rheine, der Stadt Rheine, der VHS & Musikschule Rheine, der Agentur für Arbeit Rheine, der Familienbildungsstätte Rheine sowie dem jfd Rheine.